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Das Rechtsberatungsnetz des DDB
Im Alltag wird es für Diabetiker immer schwieriger, die zunehmenden rechtlichen Komplikationen zu durchschauen und die eigenen Patientenrechte durchzusetzen. Diesem Umstand etwas entgegenzusetzen, hat sich der Deutsche Diabetiker Bund zur Aufgabe gestellt. Ein Netzwerk aus kompetenten Juristen…..

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Diabetes im Klassenzimmer - Fortbildungsveranstaltung für Grundschullehrer und Erzieher in Brandenburg
Alltag für Kinder mit Diabetes und Hilfestellung dazu...

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31.10.2011: Die Sugar-Hotline öffnet ihre Tore!

Nun ist es soweit. Beachten Sie zeitliche Änderungen: Ab dem 2. November kann jeweils montags und mittwochs von 15-18 Uhr dieser familien-therapeutische Telefondienst des DDB in Anspruch genommen werden. Die Nummer? 09001/001104 für Nicht-Mitglieder des DDB, 0,60 €/Min. Mitglieder des DDB können die gesonderte kostenfreie Nummer der Sugar-Hotline anrufen: 03644/518883.

Die Sugar-Hotline widmet sich ausschließlich der pädagogischen Seite: „Eltern stärken ihre Rolle, entwickeln Verständnis für das Denken und Handeln ihrer Kinder“. Der medizinische Aspekt bleibt Fachleuten der Medizin überlassen.

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Neben dem Rechtsberatungsnetz bietet der DDB ab dem 1.10.2011 weitere professionelle Unterstützung für Diabetiker und Angehörige an. Auf Initiative des DDB wurde in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer des Hilfswerks für jugendliche Diabetiker (Uwe Scharf) eine Sugar-Hotline ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen professionellen Telefondienst, der Kinder- und Jugendliche mit Diabetes sowie deren Eltern unterstützt. In der telefonischen Beratung wird insbesondere auf den pädagogischen Part und die sich daraus ergebenden Problemlagen in der Familie eingegangen. Diese Fragen prägen den Alltag im Hilfswerk für jugendliche Diabetiker, so dass eine zuverlässige und fachlich kompetente Beratung möglich ist. Weitere Infos dazu folgen in Kürze...

20.07.2011. Neuer Service für Mitglieder im Deutschen Diabetiker Bund:
Rechtssichere, unabhängige Beratung in Versicherungsfragen

In Zusammenarbeit mit dem Versicherungsdienst für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen (VDBS) werden die Mitglieder des DDB exklusiv in Versicherungsfragen beraten. Die nötige Risikovorsorge durch den Abschluss einer Versicherung war bisher für Diabetiker häufig, wenn überhaupt, nur mit Leistungsausschlüssen und/oder hohen Risikozuschlägen möglich. Ablehnung von Versicherungsanträgen stellten z. T. unüberwindbare Barrieren bei der gewünschten Daseinsfürsorge für Diabetiker dar. Jedes Versicherungsunternehmen hat bei der Prüfung eines Antrages auf Versicherungsschutz eigene Kriterien, nach denen der Gesundheitszustand und das individuelle Risiko eines Antragstellers bewertet werden. Hier bietet der VDBS den Mitgliedern des DDB seine unabhängige und unverbindliche Hilfe an.

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23.12.2011 Der Bundesverbandsvorsitzende Dieter Möhler gab einen

Rückblick aufs Jahr 2011 und Ausblick auf 2012

Der DDB blickt in Sachen „Diabetes“ auf das Jahr 2011 kritisch zurück. Ob das Jahr 2012 Besserung verspricht? Der Vorsitzende des DDB Dieter Möhler berichtet:

Was im Jahr 2011 in Sachen „Diabetes“ passiert ist? Eine ganze Menge, doch vieles hätte uns ruhig erspart bleiben können.

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29.11.2011 Blutzucker-Teststreifen können weiter verordnet werden - BdSN-Pressemitteilung

Ärzte und Patienten sind verunsichert, doch Blutzucker-Teststreifen können nach wie vor verschrieben werden.

Seit der gemeinsame Bundesausschuss die Arzneimittel-Richtlinie zur Verordnung von Harn- und Blutzuckerteststreifen zum 1. Oktober 2011 geändert hat, sind sowohl Patienten als auch Ärzte verunsichert, was noch verschrieben werden darf. Darauf weist der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) hin. Die Änderung betrifft Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin benötigen. „Es werden keine oder kaum noch Teststreifen für Diabetiker ohne Insulinbehandlung mehr verschrieben“, sagt Dr. Matthias Riedel aus dem BdSN, „Wir möchten jedoch darauf aufmerksam machen, dass Teststreifen unter bestimmten Bedingungen weiter verordnet werden können.“

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60jähriges JUBELäum: Deutscher Diabetiker Tag in Nürnberg

DDB-Vorsitzender Dieter Möhler war überwältigt vom Andrang. Bernd Franz vom Diabetiker Bund Bayern wurde in seinen Erwartungen übertroffen. Was war da los in Nürnberg?

Am Abend vorher, die Jubiläumsfeier: 60 Jahre Deutscher Diabetiker Bund und 60 Jahre Diabetes Journal

Das Diabetes Journal und der DBB feierten am Samstag, den 19.11.2011 ihr 60jähriges Bestehen in der Gaststätte „Barfüßer“ in Nürnberg. Die weit über 300 Gäste konnten die Location gar nicht verfehlen: Ein riesiges blaues DDB-Logo erstrahlte über dem Eingang des „Barfüßers“ im Herzen der Altstadt Nürnbergs (siehe Foto). Themenbezogene Gastredner und Moderation in gemütlicher Atmosphäre, ein üppiges Buffet mit leckeren Fränkischen Spezialitäten, musikalische Live-Untermalung und feinstes Hausbier sorgten für eine lange unterhaltsame Party-Nacht, die für manchen Gast erst früh morgens an der Hotelbar ihr Ende fand.

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Deutscher Diabetiker Tag Nürnberg

 


15. September 2011:   Mitteilung in subcutan 6/2011

12.10.2011. Messgerät ist nicht gleich Messgerät

Nicht jedes Blutzuckermessgerät ist genau. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal. Er ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des DDB und hat anhand veröffentlichter Informationen die gängigsten Blutzuckermessgeräte miteinander verglichen. Für den europäischen Markt müssen sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. „Die Wirklichkeit sieht­ aber anders aus“, betont er.

Lesen Sie dazu mehr in der nächsten subkutan-Ausgabe (6/2011).

 


19. September 2011:   Mitteilung vom DDB Bundesvorstand

DDB-Bundesvorsitzender klagt gegen G-BA:
Patientenvertreter übergangen!

An der Behandlung von Menschen mit Diabetes wird weiter rigoros gespart. In nur einem Jahr hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) drei Beschlüsse gefasst, die Verordnungseinschränkungen bzw. -ausschlüsse für Typ-2-Diabetiker zur Folge hatten: Analoginsuline, Glitazone und Harn- sowie Blutzuckerteststreifen werden von den Kassen nicht mehr oder nur noch in Ausnahmen bezahlt. Bei allen drei G-BA-Entscheidungen sieht sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Rechtsanwalt Dieter Möhler, massiv übergangen: In den einzelnen Verfahren hatte er sich für ergänzende Therapiehinweise eingesetzt, die nicht berücksichtigt wurden. Jetzt ist er vor das zuständige Landessozialgericht gezogen.

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07. September 2011:   Mitteilung aus dem DDB Landesverband Brandenburg e.V.

Arbeit des Diabetikerzentrums Frankfurt (Oder) eingestellt.
Neue Leitung der Selbsthilfegruppe Frankfurt (Oder) gewählt.

Es ist nicht gelungen, für die ehemalige Leiterin des Diabetikerzentrums Frankfurt (Oder) Frau Margrit Nowotnik eine/n kompetente/n Nachfolger/in zu finden. Deshalb musste die Arbeit des Diabetikerzentrums eingestellt werden.
Die Selbsthilfegruppe hat am 07.09.2011 eine neue Leiterin sowie Stellvertreter und Schatzmeister gewählt.
Leiterin der Diabetiker-Selbsthilfegruppe ist
Frau Hildegard Lademann, Tel. 0335 6802578 .

 


Abgezählt: Ein Blutzuckerteststreifen für dich, zwei für mich...

Die Kassenärztlichen Vereinigungen reglementieren die Verordnung von Blutzuckerteststreifen für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker bundesweit. Je nach „Schweregrad“ der Krankheit, sind unterschiedliche Mengen an Teststreifen pro Quartal für die Patienten vorgesehen

Nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker müssen selbst die Kosten für ihre Teststreifen tragen, Insulinanaloga und deren Nutzen werden in Frage gestellt und die Anträge auf Insulinpumpen zunehmend abgelehnt. Und damit immer noch nicht genug, wird die Anzahl der von der Krankenkasse bezahlten Blutzuckertestreifen für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker anhand eines Orientierungsrahmens durch die Organisationen der Ärzte festgelegt.

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Angebot des DDB vom 20.07.2011

Neue Wege zur sicheren Vorsorge für Diabetiker


Wir freuen uns, Sie heute über einen neuen Service des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) e. V. mit dem VDBS Versicherungsdienst informieren zu können.

Neben der Hilfe bei sozialen Fragen und dem kostenlosen Rechtsberatungsnetz bietet der Deutsche Diabetiker Bund seinen Mitgliedern ab sofort in Exklusivpartnerschaft mit der VDBS Versicherungsdienst GmbH eine rechtssichere, unabhängige Beratung für alle Versicherungsfragen an.

Dieser Versicherungsdienst hat sich auf Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen spezialisiert und wurde für seine erfolgreiche Arbeit im Jahre 2008 vom Hessischen Sozialministerium mit dem Landespreis für die beispielhafte Beschäftigung und Integration schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet.

Die nötige Risikovorsorge durch den Abschluss einer Versicherung war bisher für Diabetiker häufig, wenn überhaupt, nur mit Leistungsausschlüssen und/oder hohen Risikozuschlägen möglich. Ablehnung von Versicherungsanträgen  stellten z. T. unüberwindbare Barrieren bei der gewünschten Daseinsfürsorge für Diabetiker dar.  Die notwendige Existenzsicherung war deshalb in früheren Jahren oft nicht möglich. Jedes Versicherungsunternehmen hat bei der Prüfung eines Antrages auf Versicherungsschutz eigene Kriterien, nach denen der Gesundheitszustand  und das individuelle Risiko eines Antragstellers bewertet werden.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Anfragen von Versicherten (und selbstverständlich auch die Ablehnungen) in einer zentralen Datei gespeichert werden, auf die alle Versicherer Zugriff haben. Eine einmal registrierte Ablehnung kann für den Betroffen erhebliche Probleme bringen. Auf die Löschung der Eintragungen kann erst nach fünf Jahren bestanden werden.

Hier bietet der VDBS für Mitglieder des DDB seine unabhängige und unverbindliche Hilfe an.

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In tiefer Betroffenheit nehmen wir Abschied von Frau

Margrit Nowotnik

- Nachruf vom Landesverband lesen -

- Nachruf vom Bundesverband lesen -

 



Pressemitteilung des DDB vom 07.07.2011

IQWiG-Schnellbericht: Gute Blutzuckereinstellung bei Typ-2-Diabetes soll nichts nutzen

DDB: „Es geht nur um Kostenersparnis“


Ein neuer Schnellbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sorgt für Fassungslosigkeit in der Diabeteswelt: Eine normnahe Blutzuckereinstellung bei Typ-2-Diabetikern soll nichts bringen, was die Verhinderung oder Verzögerung diabetischer Folgeerkrankungen angeht. „Wir können solche Aussagen nicht dulden“, sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) Dieter Möhler.

Ob Gesamtsterblichkeit oder Folgekomplikationen des Diabetes wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, Niereninsuffizienz, Amputation oder Erblindung: Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes sei „für keinen der hier untersuchten patientenrelevanten Endpunkte ein Nutzen bzw. Schaden einer ‚normnahen‘ Blutzuckersenkung belegt“, schreibt das IQWiGin seinem neuen Schnellbericht (Rapid Report), der den Nutzen einer langfristigen normnahen Blutzuckereinstellung bei Typ-2-Diabetikern untersucht hat.

Das Ergebnis stellt den Grundsatz der Diabetestherapie auf den Kopf: Normnahe Blutzuckerwerte bei Diabetikern anzustreben, um die dramatischen Folgeerkrankungen an Herz und Gefäßen wirkungsvoll zu verhindern.

„Patient wird einfach vergessen“

Der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler befürchtet drastische Auswirkungen des IQWiG-Reports auf die künftige Therapie des Typ-2-Diabetes: „Es geht nur um Kostenersparnis“, sagt er. Der Schnellbericht bilde „eine Schranke für die Einführung neuer Medikamente und wird die Diabetesversorgung weiter einschränken“. Der Patient werde dabei einfach vergessen. „Wir können solche Aussagen nicht dulden!“ Er könne Ärzte, Patienten und vor allem Kassen nur davor warnen, den Überlegungen des IQWiG zu folgen. „Es gibt wissenschaftliche Leitlinien, die sich am neuesten Stand der Medizin orientieren. Und daran orientieren wir uns auch.“

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Pressemitteilung des DDB vom 30.06.2011

Nationaler Aktionsplan: „Mittendrin und dabei“?
DDB fordert stärkere Berücksichtigung der Diabetiker


„Mittendrin im Arbeitsleben“. Diese Idee steht hinter dem Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, den das Kabinett im Juni beschlossen hat. Die Bundesregierung hat damit einen Prozess angestoßen, der in den kommenden zehn Jahren das Leben von Menschen mit Behinderung in Deutschland maßgeblich beeinflussen wird – auch das von Diabetikern. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) unterstützt den Aktionsplan, fordert aber eine stärkere Berücksichtigung der Belange von Diabetespatienten.

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Landesdelegiertenversammlung des DDB LV Brandenburg e.V. am 07.05.2011

20jähriges Jubiläum des Deutschen Diabetiker Bundes Landesverband Brandenburg e.V.

Zum 20. Geburtstag des Landesverbandes Brandenburg im Deutschen Diabetiker Bund (DDB) hatte der Landesvorstand zu einer Festveranstaltung und zur Landesdelegiertenkonferenz nach Bad Saarow eingeladen. Die Arbeit des Landesverbandes in den 20 Jahren seines Bestehens wurde auch durch den Vorsitzenden des Deutschen Diabetiker Bundes Dieter Möhler gewürdigt.

Zunächst wurde die Landesdelegiertenkonferenz durchgeführt. Der Vorsitzende des Landesverbandes Eberhard Nowotnik begrüßte dazu alle Delegierten herzlich. Neben vielen Gästen konnte Nowotnik auch den Bundesvorsitzenden des Deutschen Diabetiker Bundes Rechtsanwalt Dieter Möhler begrüßen. Möhler überbrachte die herzlichen Glückwünsche des Bundesverbandes. In seinem Grußwort stellte er unter anderem die immer größer werdenden Herausforderungen heraus, die an das Gesundheitssystem gestellt werden. Er machte die Auswirkungen auf die Betroffenen deutlich: Die Einschränkung der Verordnungsfähigkeit von Leistungen werde sich dauerhaft nicht nur auf die Versorgung von Diabetikern sehr negativ auswirken. Dieter Möhler betonte, wie wichtig die Solidarität zwischen den Betroffenen ist. Das hat sich auch bei den Demonstrationen in Berlin gegen die geplante Neuregelung der Blutzuckerteststreifen- Versorgung bei Typ-2-Diabetikern mit oraler Therapie gezeigt. Möhler: „Nur ein solidarisches Auftreten der Betroffenen kann die politisch Verantwortlichen aufrütteln“. Möhler weiter: „Die Politiker müssen merken, dass Diabetiker mit ihren Angehörigen auch Wähler sind“.

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Pressemitteilung des DDB vom 08.06.2011

08.06.2011. DiaDeM-Studie:
DDB sichert Versorgungsdaten

Wie schlägt sich der Diabetes auf die Lebensqualität nieder? Wie häufig nehmen Diabetiker wichtige Kontrolluntersuchungen wahr? Welche diabetischen Folgeerkrankungen sind am meisten gefürchtet? Antworten auf diese und weitere spannende Fragen gibt die neue Versorgungsstudie „DiaDeM –Diabetes: Der eigenverantwortliche Mensch“. Die Studie hat der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) in Zusammenarbeit mit Novartis initiiert. Dabei wurden bundesweit 1000 Typ-1- und Typ-2-Diabetiker durch das unabhängige IGES-Institut befragt.

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Keine Teststreifen für 4 Millionen Typ-2-Diabetiker mehr –
Was nun Herr Minister?

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 17. März 2011 beschlossen, dass Krankenkassen künftig keine Harn- und Blutzuckerteststreifen für Patienten mit Diabetes Typ-2 erstatten, die ohne Insulin therapiert werden. Nachdem der Bundesgesundheitsminister diesem Beschluss nicht widersprochen hat, kann der Verordnungsausschluss voraussichtlich ab 01.10.2011 in Kraft treten.
Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) will klagen.

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„diabetestour“ und DDB präsentieren:
Neuauflage 2011: „Deutscher Diabetiker Tag“!

LEIPZIG. Nach 3-jähriger Pause kehrt er in diesem Jahr zurück: Am 20. November 2011 gibt es in Deutschland wieder den „Deutschen Diabetiker Tag“ (DDT), und zwar in Nürnberg (NürnbergMesse GmbH). Es handelt sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung der „diabetestour“ (Kirchheim-Verlag Mainz) und des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB, Kassel).

Dieter Möhler (DDB-Bundesvorsitzender) und Manuel Ickrath (Geschäftsführer Kirchheim-Verlag) gaben die Kooperation in Leipzig bekannt, im Rahmen der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. „Wir freuen uns auf eine fulminante Veranstaltung, zumal es zwei Jubiläen zu feiern gibt: 60 Jahre Deutscher Diabetiker Bund sowie 60 Jahre Diabetes-Journal“, sagte Kirchheim-Geschäftsführer Ickrath, der die Patientenzeitschrift verlegt. Und seit 3 Jahren organisiert man von Mainz aus auch die „diabetestour“-Patientenveranstaltungen in Städten wie Hannover, Bochum, Mainz oder Freiburg . Dieter Möhler ergänzte: „Wer den Deutschen Diabetiker Tag noch kennt, weiß, dass wir in der Stadthalle Kassel bis zu 10.000 Besucher hatten. Daran wollen wir in Nürnberg anknüpfen“, so der DDB-Bundesvorsitzende.

Geplant sind von 9 bis 16 Uhr rund 20 Workshops, Vorträge, Seminare und Koch-Shows. Geplant sind auch gesundheitspolitische Diskussionsrunden, Vorführungen sowie eine große Industrieausstellung. Polit-Prominenz hat sich angekündigt. Es werden DDB-Delegationen aus allen Bundesländern erwartet. Federführend in der Programmgestaltung sind der Kirchheim-Verlag und die Verantwortlichen des Diabetikerbunds Bayern.

Mehr Informationen unter der Adresse:   www.diabetestour.de

 


06.05.2011. DDB verabschiedet Deklaration

Welche Forderungen, welche Aufgaben, welche Ziele hat der Deutsche Diabetiker Bund (DDB)? Wir kämpfen für die Belange der Diabetiker!
Die Bundesdelegiertenversammlung verabschiedet eine Deklaration als generelle Arbeitsgrundlage. Die Deklaration soll an aktuelle Entwicklungen angepasst werden.
Lesen Sie die Deklaration des DDB

 


04.05.2011. DDB lässt bei Blutzuckerteststreifen nicht locker

Dieter Möhler, der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) versucht alles, damit Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker ohne Insulintherapie auch weiterhin Verordnungsfähig bleiben. Nach Demonstrationen vor dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und dem Bundesgesundheitsministerium hat er nun eine Petition an den Deutschen Bundestag verfasst. Dieter Möhler bittet den Petitionsausschuss des Bundestages um Unterstützung, dass eine für das Selbstmanagement des Diabetes notwendiger Therapiebaustein auch weiterhin von den Krankenkassen finanziert wird. Dieter Möhler: "Die Umsetzung des G-BA-Beschlusses führt zu schwerwiegenden Eingriffen in die Handlungsfreiheit des chronisch Kranken Diabetikers und dessen Rechte auf Teilhabe am Leben im Sinne der UN-Behindertenrchtskonvention".
weiter lesen: Petition an den Deutschen Bundestag)

 


DDB fordert demokratische Patientenbeteiligung im G-BA

Pressemitteilung des DDB vom 27.04.2011

Die Verfahren und Entscheidungswege des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sollen transparenter und die Beteiligungsrechte überprüft werden. Das sieht das Eckpunktepapier für das neue Versorgungsgesetz vor. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB), Deutschlands größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Diabetes, begrüßt diese Pläne ausdrücklich. Bei den laufenden Beratungen zum Gesetz dürfe man aber nicht automatisch von einem Konsens aller Patientenvertreter im G-BA ausgehen, warnt der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler.

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Blutzuckerteststreifen bei Diabetes mellitus Typ-2 mit OAD, die Hypos auslösen: Die Gewählten tragen jetzt die Verantwortung!!

Antrag von RA Dieter Möhler an Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler vom 20.04.2011

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DDB demonstriert erneut für den Erhalt der Erstattungsfähigkeit von Teststreifen
Patienten sind nicht der Sparstrumpf des Gesundheitswesens

Pressemitteilung des DDB vom 17.03.2011

In letzter Minute wollten mehrere hundert Demonstranten vor dem Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eine Beschlussfassung zur Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen bei nicht insulinpflichtigen Diabetikern verhindern. Aber auch die zweite Demonstration vor dem G-BA innerhalb von fünf Wochen konnten keinen Sinneswandel herbeiführen. Deshalb zogen die Demonstranten anschließend vor das Bundesgesundheitsministerium. Sie überreichten dort Ihre Forderung, dass der Minister den Beschluss nicht wirksam werden lässt.
Die Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler muss nun abgewartet werden. Zu der Demo hat der Deutsche Diabetiker Bund (DDB), Deutschlands größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Diabetes, aufgerufen.

Mit solchen und ähnlichen Plakaten wollten rund 250 Demonstranten am Donnerstag vor dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Berlin eine Beschlussfassung des G-BA zur Streichung der Erstattungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen durch die Krankenkassen bei nicht-insulinpflichtigen Diabetiker in letzter Minute verhindern..

Mit einem lauten Pfeifkonzert machten die Teilnehmer vor dem G-BA-Gebäude und später vor dem Bundesgesundheitsministerium  auf ihr Anliegen aufmerksam. „Diabetes ohne Blutzuckermessung ist wie Fahren ohne Führerschein“, „Teststreifen schaffen Lebensqualität“, „Diabetes ohne Teststreifen = Blindflug“, „Teststreifen verlängern Leben“, „8 Mio. Diabetiker sind auch Wähler“. Mit solchen und ähnlichen Transparenten haben die Betroffenen auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Doch das Plenum des G-BA hat den Verordnungsausschluss von Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker mit oraler Therapie beschlossen. Von der Entscheidung sind rund 4,7 Millionen Menschen mit Diabetes betroffen. Für das Selbstmanagement der Patienten ist die Blutzuckerselbstmessung unerlässlich. Durch Blutzuckertests können sie gefährliche Unterzuckerungen frühzeitig erkennen und eine gute Blutzuckereinstellung erreichen.

Nach der Beschlussfassung machten die Demonstranten ihrer Wut vor dem Bundesgesundheitsministerium Luft. Sie übergaben dem Vertreter von Minister Dr. Philip Rösler die Forderungen des Deutschen Diabetiker Bundes und forderten den Minister auf, den Beschluss zu kippen und auch zukünftig eine patientenindividuelle Therapie zu ermöglichen.

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12.03.2011 Wir wollen mitbestimmen – wir wollen selbstbestimmen!

Pressemitteilung des DDB vom 12.03.2011

Kassel (gb). Die Stadt am Fuße des Herkules war dieser Tage Gastgeber für die Delegierten der Bundesversammlung des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB). Am 12. März  deklarierten die Delegierten ihre Standpunkte und Sichtweisen zur Krankheit selbst und zur Stellung der Betroffenen in der Gesellschaft. Eine beschlossene Deklaration 2011 erneuert die Standpunkte der Selbsthilfeorganisation in Bezug auf die gesundheitliche Situation und der Lebensqualität der Diabetiker. Haushaltstechnisch wurde der Vorstand entlastet, die Haushalte 2011 und 2012 bestätigt und über die weitere Arbeit diskutiert. Der aktuelle Satzungsentwurf von diabetesDE fand nicht die Zustimmung der Bundesversammlung.

Der Bundesvorsitzende des DDB, Rechtsanwalt Dieter Möhler, gab eine positive Übersicht der geleisteten Arbeit im Berichtszeitraum. Durchaus verbesserungswürdig aber erscheint nach Möhler eine bessere regionale Absicherung durch das geschaffene Rechtsberatungsnetz. Man habe es geschafft, durch eine ständige Mitarbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) immer wieder die Standpunkte der Betroffenen zu Gehör zu bringen. Nur durch ständige Lobbyarbeit werde es möglich, die Lebensumstände der Diabetiker zu verbessern. Was die Zusammenarbeit der Landesverbände im DDB betreffe, gibt es überwiegend Positives zu berichten. „Dies funktioniert sehr gut und trägt reichlich Früchte“, so Möhler weiter. Dabei spiele auch die Einbeziehung der modernen Medien eine wichtige Rolle. „Gerade die Landesverbände haben eine hervorragende Arbeit geleistet, auch wenn die Mitgliederzahlen noch ausbaufähig sind“, erklärte der Bundesvorsitzende.

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Diabetiker demonstrieren für Blutzuckerteststreifen

Pressemitteilung: Diabetes-Portal DiabSite vom 10.02.2011

Vor dem G-BA trafen sich heute gut 200 Menschen mit Diabetes

Heute (08.02.2011) traf sich der G-BA zur Beratung über das Thema Blutzuckertestreifen für Diabetiker. Erwartet wurde eine Beschlussempfehlung für die Sitzung des G-BA am 17. Februar 2011. Zu dem vom DDB organisierten Diabetiker-Protest waren gut 200 Menschen aus ganz Deutschland gekommen. Mit Trillerpfeifen und Plakaten machten Sie darauf aufmerksam, dass Arzt und Patient über die Menge der erforderlichen Blutzuckerteststreifen für Diabetiker entscheiden sollten.

Immerhin ist es der Patientenorganisation gelungen, dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, Dr. Rainer Hess, einen Forderungskatalog zu überreichen. Er hat sich die Proteste der Diabetiker angehört und hat versprochen, diese in seine Entscheidung einzubeziehen. Angeschlossen an diese Veranstaltung hatte sich auch die Organisation diabetesDE und der rbb berichtet.

Ein kurzes Video zur Veranstaltung finden Sie auf vimeo.com unter: Diabetiker-Demo

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Pressemitteilung des DDB vom 31.01.2011

DDB ruft zu einer DEMONSTRATION am 08.02.2011 in Berlin auf.

KASSEL, 31. Januar 2011
Die Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen auf Kosten der Krankenversicherung soll erheblich eingeschränkt werden. Von den Einschränkungen sind vor allem Typ 2-Diabetiker mit oraler Therapie betroffen. Blutzuckermessungen sind für das Krankheitsmanagement von Diabetiker dringend notwendig.

Diabetes ohne Blutzuckermessung ist wie Fahren ohne Führerschein.

Zunehmend wird die Erstattung von Medikamenten und Hilfsmitteln durch die Krankenkassen eingeschränkt.  Nun soll es die Verordnung der Blutzuckerteststreifen treffen. Am 08.02.2011 sollen im zuständigen Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die Weichen für die Versorgungseinschränkungen gestellt werden.
Die Betroffenen müssen zeigen, dass sie sich wehren. ES REICHT !!

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) als die Patientenvereinigung der Menschen mit Diabetes ruft alle Mitglieder und Betroffenen zu einer Demonstration auf:

Dienstag, den 08.02.2011 – 11.00 Uhr vor dem Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Wegelystr. 8, 10623 Berlin

Interessierte können sich mit den Landesverbänden des DDB in Verbindung setzen. Kontaktdaten der Landesverbände unter www.diabetikerbund-brandenburg.de/links

 

Kontakt:
Manfred Flore
Geschäftsführer
Deutscher Diabetiker Bund e. V.
Goethestraße 27
34119 Kassel

Tel: 0561 / 7034770
E-Mail: flore@diabetikerbund.de

 


Zum Jahreswechsel 2010/2011

Beitrag für das Diabetes Journal 01/2011
von Dieter Möhler (Bundesvorsitzender des DDB)

Beitrag für das Diabetes Journal 01/2011

Liebe Leserinnen, liebe Leser, verehrte Mitglieder,
ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Mit Sorge schauen wir auf 2011. Für den DDB ist und bleibt der Mensch Mittelpunkt unseres Handelns. An den Interessen und Nöten der Betroffenen richten wir unsere Arbeit aus. Nach wie vor beraten wir sehr intensiv, unsere Selbsthilfegruppenleiterinnen und –gruppenleiter geben den Betroffenen kompetent Hilfe, die Sozialreferenten und Diabetes-Lotsen führen durch den Dschungel von Angeboten und Hilfen. Der Deutsche Diabetiker Bund wird durch Austausch der Informationen auf allen Ebenen seine gesundheitspolitische Notar- und Wächterfunktion wahrnehmen. Dabei haben wir immer die Ziele der „Deklaration von St. Vincent“ im Auge: Die Verbesserung der Lebenssituation der von Diabetes betroffenen Menschen und Vermeidung von Folgeschäden.

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Pressemitteilung des DDB vom 15.12.2010

DDB gründet „Diabetikerstiftung Mittelpunkt Mensch“

Erbschaft gut angelegt

Der Erweiterte Bundesvorstand des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) hat in seiner Sitzung im September 2010 beschlossen, eine Diabetikerstiftung „Mittelpunkt Mensch“ zu gründen. Die Stiftung wird ihren Sitz in Kassel haben. Zurzeit laufen die notwendigen formalen Prozesse zur Eintragung der Stiftung. Mit der Eintragung (Rechtsfähigkeit) ist noch im 1. Quartal 2011 zu rechnen.

Die Gründung der Stiftung wurde möglich durch eine großzügige Erbschaft, die dem DDB zugeflossen ist. Ziel ist es, weitere Menschen und Institutionen durch Spenden oder Erbschaften für eine weitere Aufstockung des Stiftungskapitals zu gewinnen, damit auf Dauer ausreichende Erträge aus dem Stiftungskapital zur Verfügung stehen, um eine spürbare Förderung der Stiftungszwecke zu erreichen.

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Pressemitteilung des DDB vom 15.12.2010

Teststreifen-Quote in Apotheken:
DDB fordert umfassende Patienteninformation

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) kritisiert einen neuen Versorgungsvertrag, den der Verband der Ersatzkassen (vdek) mit dem Deutschen Apothekerverband (DAV) geschlossen hat, und mit dem die Kosten für Blutzuckerteststreifen gesenkt werden sollen. Das Vertragswerk, das am 1. Oktober in Kraft trat, sieht eine Teststreifen-Quote für Apotheken vor: An 10 Prozent der Diabetiker, die bei einer Ersatzkasse versichert sind, werden günstigere Messgeräte und Blutzuckerteststreifen abgegeben.

„Patienten dürfen nicht gegen ihren Willen zu einer Umstellung gedrängt werden“, fordert der DDB-Vorsitzende Dieter Möhler. Er befürchtet, dass die Neuregelung „die Schwächsten trifft: ältere und uninformierte Patienten“. Die Teststreifen-Quote dürfte auch negative Auswirkungen auf das Selbstmanagement der Diabetespatienten haben, erwartet Rechtsanwalt Möhler. Dies könnte langfristig zu höheren Kosten führen – bedingt durch das mögliche vermehrte Auftreten diabetischer Folgeerkrankungen.

In dem Vertrag ist geregelt, dass an 10 Prozent der bei einer Ersatzkasse versicherten Diabetiker günstigere Teststreifen der Preisgruppe B ausgegeben werden. Die Liste der Preisgruppe B umfasst überwiegend ältere Messgeräte sowie preisgünstigere Geräte generischer Anbieter.

Keine Umstellung durch Aut-idem-Kreuz

Soll der Patient weiterhin seine gewohnten Teststreifen erhalten, die teurer sind, muss der Arzt das Aut-idem-Kreuz auf dem Rezept setzen. Damit untersagt er dem Apotheker, eine Umstellung vorzunehmen. Oder der Arzt verbietet den Austausch mit einem ausdrücklichen Hinweis auf der Verordnung.

Für jeden Geräteumtausch plus Beratung erhält die Apotheke einmalig 20 Euro. Erreicht sie die Quote nicht, muss sie 2,95 Euro pro Packung, die man hätte austauschen können, an die jeweilige Kasse zahlen. „Eine unabhängige Beratung seitens der Apotheken ist durch die 20 Euro-Pauschale zu bezweifeln, da die Umstellung mit finanziellen Anreizen verbunden ist“, erklärt Dieter Möhler. „Ich weiß nicht, was sich die Funktionäre bei dieser ‚Kopfprämie’ gedacht haben.“

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Pressemitteilung des DDB vom 09.November.2010

Deutscher Diabetiker Bund: Aktionen zum Weltdiabetestag.

KASSEL, 09. November 2010 – Zum Weltdiabetestag am 14. November beteiligt sich der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) aktiv an der zentralen Veranstaltung im Berliner Congress Center (bcc) am Alexanderplatz in Berlin. Neben einem Informationsstand werden auch DDB-Vertreter mit Vorträgen zu einer Abrundung des Programms beitragen. Ab 17.00 Uhr wird im Rahmen einer Lichtprojektion das Brandenburger Tor in Blau erstrahlen und auf den Weltdiabetestag hingewiesen.

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Auf dem Bild kann man schon jetzt erkennen, wie sich das Brandenburger Tor am 14.11. darstellen wird.

Ausführender Lichtkünstler
Oliver Bienkowski ( http://www.lichtkunst24.de )

Auf dem Bild kann man schon jetzt erkennen, wie sich das Brandenburger Tor
			      am 14.11. darstellen wird.

 


Pressemitteilung: Diabetes-Portal DiabSite

1. Landesdiabetikertag Berlin und Brandenburg ein großer Erfolg

Informative Vorträge und praxisnahe Workshops lockten am vergangenen Samstag rund 2.000 Besucher in die Urania. Eingeladen hatten die Landesverbände Berlin und Brandenburg des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB). Gemeinsam mit der ASKLEPIOS Klinik Birkenwerder und der AOK Berlin-Brandenburg boten sie von 10 bis 16 Uhr im Rahmen des Patiententages ein buntes Programm.

Gesamten Beitrag des Diabetes-Portal DiabSite hier lesen ...


02.10.2010 Landesdiabetikertag für Berlin und Brandenburg

Wir laden Sie herzlich zu unserem 1. Landesdiabetikertag Berlin und Brandenburg ein. 

Der Patiententag 

- in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin
- Samstag, 2. Oktober 2010, ab 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
- Kostenfreier Eintritt
- Ohne Voranmeldung 

Was bedeutet Diabetes für Sie? Täglich Entscheidungen treffen damit die Werte gut bleiben.
Regelmäßige Selbst-Kontrollen mit der Sorge, ob das Ergebnis gut ist.
Immer die Sorge, ob Folgeschäden wirklich vermieden werden können. 

Und dann die Besuche beim Arzt…
Wird er zufrieden sein, was werden die Untersuchungen ergeben, muss ich vielleicht sogar ins Krankenhaus? 

Wer Bescheid weiß, kommt in dieser Situation besser zurecht.
Wir helfen Ihnen mit unserem 1. Landesdiabetikertag Berlin und Brandenburg.
Wir  geben  Ihnen  die  Möglichkeit  sich  vielseitig  über  Diabetes  zu  informieren.  Neben  einer Vortragsserie,  die der  Therapie des Diabetes mellitus  und  seinen  Spätkomplikationen  gewidmet  ist, bieten wir  Ihnen auch zahlreiche Workshops zu den Themen „Ernährung gesund und  lecker“, „Sind Ihre Füße  in Gefahr sowie „Menschen  in Bewegung - praktische Anleitung  für den Alltag“ und viele mehr. 
Wir  stehen  für  Ihre  Fragen  zur  Verfügung. 
Sie  haben  Gelegenheit,  mit  Vertretern  von Selbsthilfegruppen zu sprechen und sich  Informationen zu neuen Produkten direkt vom Anbieter zu holen.

Gesamtes Programm zum Landesdiabetikertag 2010 hier lesen ...


Pressemitteilung des DDB vom 25.05.2010

Patientenbeauftragter will Patientenrechte stärken

KASSEL, 25. Mai 2010 – „Wir hoffen, mit dem Patientenbeauftragten einen Mitstreiter für mehr Rechte und Mitbestimmung der Patienten gefunden zu haben“. So fasste der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, das Gespräch mit MdB Wolfgang Zöller, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, zusammen. Zöller sprach sich in einem Gespräch mit Vertretern des Deutschen Diabetiker Bundes nachdrücklich für eine Stärkung der Patientenrechte in Form eines Patientenrechtegesetzes und die Verbesserung der Mitbestimmungsrechte der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aus.

Dieter Möhler, der auch themenbezogener Vertreter im G-BA ist, appellierte an den Patientenbeauftragten mitzuhelfen, dass Nutzenbewertungen nicht nur unter Kostengesichtspunkten durchgeführt werden. Er wies darauf hin, dass bei den  aktuell vorliegenden Bewertungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), die Grundlage für die Beratungen und Beschlussfassungen im G-BA sind, offensichtlich die individuellen Patientenbedürfnisse völlig unberücksichtigt bleiben.

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brief.diabetes-zentrale.de: Offener Brief zum Erhalt kurzwirksamer Insulinanaloga

Am 21. Februar 2008 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach einem vom G-BA beauftragten Gutachten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beschlossen, dass kurzwirksame Insulinanaloga nicht mehr verordnungsfähig sein sollen. Dem widersprachen zahlreiche Betroffene und Betroffenenvertetungen, u.a. in Form einer Online Petition zum Deutschen Bundestag, die die Unterstützung von 4.755 Mitzeichnern fand. Aufgrund dieses Drucks hat das Bundesministerium für Gesundheit seinerzeit das Verfahren zum Ausschluss von Insulinanaloga gestoppt.

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Pressemitteilung des DDB vom 24.03.2010

DDB-Vorsitzender Dieter Möhler fordert:
Patientenrechte im G-BA müssen gestärkt werden

KASSEL, 24. März 2010   Die Patientenvertreter müssen bei den Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses G-BA stärker beteiligt werden", fordert der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes DDB, Dieter Möhler. Vor allem wenn es darum geht, dass sogenannte Verordnungseinschränkungen die Verschreibung von Antidiabetika für ganze Diabetikergruppen quasi verbieten. "Wir als Patienten sind von solchen Entscheidungen wesentlich betroffen, dürfen aber nicht abstimmen. Das ist schon ein Skandal an sich." Auf die "juristischen Barrikaden" stieg der Rechtsanwalt jedoch, als ihm das Antragsrecht kürzlich verweigert wurde.

In der G-BA-Unterausschuss-Sitzung ging es darum, eine Verordnungseinschränkung zu langwirkenden Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker vorzubereiten. Ursprünglich lautete der Beschluss-Text, dass Typ-2-Diabetiker nur dann langwirkende Insulin-Analoga erhalten dürfen, wenn sie häufig Hypoglykämien erleiden und diese so schwer sind, dass Fremdhilfe wie zum Beispiel ein Notarzteinsatz zur Behandlung nötig ist. "Das ist ein Hammer", erklärt Möhler, "denn damit muss ein Diabetiker erst diese unter Umständen sogar lebensbedrohliche Situation erleiden, bevor der Arzt ihm ein langwirkendes Insulin-Analogon auf Kosten der gesetzlichen Kasse verordnen darf. Diese Insulinanaloga vermindern nachweislich das Risiko für schwere Unterzuckerungen. Daher hatte Möhler einen Antrag gestellt, diese Verordnungseinschränkung, die faktisch einem Verordnungsausschluss gleich kommt, zu streichen.

Sein Antrag wurde jedoch gar nicht zur Diskussion und Abstimmung zugelassen. Die Begründung lautete, Möhler selbst dürfe keine Anträge stellen. Dies müsse die Patientenorganisation* tun, die ihn als themenbezogenen Vertreter in die G-BA-Sitzungen schickt. "Dies ist ein fadenscheiniger Grund", protestiert der Rechtsanwalt und hat prompt gegen die Verletzung seines Antragsrechts beim Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg rechtliche Schritte eingeleitet. Hier ist noch kein abschließendes Urteil gesprochen. Das LSG hat Möhler jedoch darin bestärkt, weiterhin Anträge beim G-BA zu stellen.

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Pressemitteilung des DDB vom 22.12.2009

19.01.2010. Nach dem Vorbild des britischen Zweikammermodells:
diabetesDE und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) beschließen Gesamtorganisation

Berlin, Kassel, 19. Januar 2010   Bislang gab es im Bereich Diabetes in Deutschland keine Gesamtorganisation wie z.B. „Diabetes UK“ in Großbritannien: alle Patienten und Berufsgruppen unter einem Dach vereint. Aus diesem Grunde trafen sich in Meiningen die Vorstände und Geschäftsführer von diabetesDE und dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), um eine engere Zusammenarbeit anzustreben. Das Ziel: gemeinsam für eine möglichst gute Versorgung, Prävention und Forschung für Menschen mit Diabetes zu kämpfen.

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Artikel von Herrn Dr. Heinz Schneider
( Der Autor ist Ehrenmitglied im DDB Landesverband Brandenburg )

Ein deutscher Diabetologe mit Weltgeltung:
Professor Dr. Gerhard Mohnike (1918 – 1966) aus Karlsburg in Vorpommern

Gerhard Mohnike wurde am 6. Januar 1918 als Sohn des Mittelschullehrers Ludwig Mohnike und seiner Ehefrau Emmi, geb. Maurer, in Wiesbaden geboren. Nach dem im dortigen Staatlichen Humanistischen Gymnasium 1937 bestandenen Abitur und der Ableistung des Arbeitsdienstes studierte er ab dem Sommersemester 1938 an der Philipps-Universität zu Marburg und Jena Humanmedizin und setzte kurz nach dem bestandenen Physikum (Ärztliche Vorprüfung) das Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald fort. Im Juni 1942 legte er dort das medizinische Staatsexamen ab und promovierte noch im gleichen Monat mit dem Thema „Tierexperimenteller Nachweis eines antiexophthalmischen Schutzstoffes“ an der Augenklinik zum Doktor der Medizin, wobei bereits sein Interesse an der Endokrinologie erkennbar wurde. Kurz nach dem Ende des Studiums wurde er von seinem Lehrer Professor Gerhardt Katsch aus Greifswald in das erste deutsche Diabetikerheim Garz auf Rügen versetzt, wo er – selbst an Diabetes erkrankt - im April 1945 zum Heimarzt avancierte.

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Pressemitteilung des DDB vom 22.12.2009

22.12.2009. Interessante Rechtssprechung für Diabetiker:
Unfall infolge Unterzuckerung kann Entzug der Fahrerlaubnis rechtfertigen

Das Verwaltungsgericht Mainz (Az.: 3 L 1058/09.MZ) hat entscheiden, dass Unterzuckerungszustände infolge Diabetes den Entzug der Fahrerlaubnis rechtfertigen können. Dies hat das Gericht im Falle eines Diabetikers entscheiden, der aufgrund abfallenden Zuckerspiegels auf der Autobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Fahrzeugführer hatte bereits mehrfach Unterzuckerungen erlitten.

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18.12.2009, Zum Jahreswechsel

Beitrag für das Diabetes Journal 01/2010 von Dieter Möhler (Bundesvorsitzender des DDB)

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Pressemitteilung des DDB vom 13.12.2009

Kassel (DDB), 13.12.2009 : Therapiehinweis schadet der Gesundheit von Diabetikern
Behandlung zu hoher Blutfettwerte: DDB lehnt G-BA-Therapiehinweis ab

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet am 17.12.2009 über den „Therapiehinweis“ Ezetimib. Dieser lässt die Verordnung des Cholesterinsenkers Ezetimib nur noch in seltenen Fällen zu – gerade Typ-2-Diabetiker mit zu hohen Cholesterinwerten bleiben auf der Strecke. Ihr ohnehin erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko steigt mit zu hohen  Cholesterinwerten. „Dies wird billigend in Kauf genommen“, sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Rechtsanwalt Dieter Möhler. Er beantragt, den Therapiehinweis nicht in die Arzneimittelrichtlinie aufzunehmen.

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Pressemitteilung des DDB vom 11.12.2009

11.12.2009 : DDB gegen diabetesDE?

Ein Artikel des DDB-Bundesvorsitzenden Dieter Möhler in der Zeitschrift "Diabetes-Forum", Ausgabe 12/2009.

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Pressemitteilung des DDB vom 19.11.2009

19.11.2009: DDB weist Abschlussbericht zu kurz wirksamen Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1 zurück

IQWiG nimmt Gefährdung von Kinder und Jugendlichen in Kauf

Mit scharfer Kritik hat der Deutsche Diabetiker Bund jetzt auf den vorgelegten Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu den kurz wirksamen Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1 reagiert. Der DDB bemängelte wiederholt, dass auch im Abschlussbericht die vorgetragenen Argumente der Patientenorganisation nicht berücksichtigt wurden. Die den Patienten eingeräumte Möglichkeit, zu den Vorberichten Stellung zu nehmen, gerät zur Farce, weil das Institut nach wie vor keinerlei Bereitschaft zeigt, die vorgetragenen Einwände des DDB zu beachten.

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23.10.2009. Veranstaltungshinweis zum Weltdiabetestag 2009

Gemeinsam gegen Diabetes – rechtzeitig vorbeugen und umfassend behandeln durch Aufklärung und Information

Anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November 2009 lädt der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) Betroffene und Interessierte zu seiner großen nationalen Veranstaltung am Brandenburger Tor ein. Mit umfangreichen Materialien und attraktiven Mitmachangeboten möchten die Initiatoren dort Patienten, Angehörige und Interessierte über Diabetes aufklären und informieren, denn die Volkskrankheit Nummer eins breitet sich rasant aus.

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Pressemitteilung der DiabSite vom 22.10.2009

Diabetes: Schulung und Prävention sind entscheidend

DiabSite veröffentlicht offizielle Broschüre zum Weltdiabetestag 2009 auf Deutsch

Der 14. November ist Weltdiabetestag. 1991 wurde der Aktionstag von der International Diabetes-Föderation IDF und der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen, heute ist der Weltdiabetestag die größte Aufklärungskampagne der Diabeteswelt und seit 2007 auch ein "Tag der Vereinten Nationen". Das unabhängigen Diabetes-Portal www.diabsite.de stellt die offizielle, 13-seitige Broschüre zum Weltdiabetestag 2009 ab sofort in deutschsprachiger Fassung zur Lektüre bereit.

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Pressemitteilung des DDB vom 22.10.2009

22.10.2009. In der Mitgliederzeitschrift einiger DDB-Landesverbände "Subkutan", Ausgabe 5/2009 ist auf Seite 60 ff. ein Artikel des Bundevorsitzenden Dieter Möhler unter dem Titel "Kosten-Nutzen-Analysen: Wie teuer ist Diabetes" erschienen. Wer Interesse an dem Artikel oder weiteren Informationen zur Zeitschrift Subkutan hat findet ausreichend Informationen unter www.subkutan-online.de.


Pressemitteilung des DDB vom 13.10.2009

13.10.2009. „Zucker im Blut – Recht im Leben“
Rechtsberatungsnetz ist gestartet

Im Alltag wird es für Diabetiker immer schwieriger, die zunehmenden juristischen Komplikationen zu durchschauen und die eigenen Patientenrechte durchzusetzen. Diesem Umstand etwas entgegenzusetzen hat sich der Deutsche Diabetiker Bund zur Aufgabe gestellt. Ein Netzwerk aus kompetenten Juristen soll die rechtliche Betreuung der im DDB organisierten Diabetiker übernehmen.


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08.10.2009 Mitteilung vom Landesverband Brandenburg:

Neue Selbsthilfegruppe gegründet.

In Bestensee (LDS) fanden sich 16 Diabetiker zusammen und gründeten am 8.10.2009 eine neue SHG. Von den Anwesenden, die zu ihrem Vorsitzenden einstimmig Herrn Wilhelm Wendel wählten, waren 2 bereits im Deutscher Diabetiker Bund organisiert. Weitere 9 beantragten spontan ihre Mitgliedschaft.

Als Gäste der Gründungsveranstaltung begrüßten die Anwesenden Herrn Eberhard Nowotnik in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg e.V. im Deutschen Diabetiker Bund, Herrn Scholz jun. als Vertreter der Fontane-Apotheke Bestensee sowie die Leiterin des Diabetikerzentrum Frankfurt(Oder), Frau Margit Nowotnik.

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Pressemitteilung des DDB vom 02.10.2009

02.10.2009. Eine Gesundheitsreform jagt die nächste. Und immer wieder wird die Versorgung von Menschen mit Diabetes eingeschränkt - sei es durch den Ausschluss von modernen Medikamenten aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen oder die wachsenden Schwierigkeiten bei der Genehmigung moderner Therapieformen. Darüber und über die Notwendigkeit einer starken Patientenvertretung sprach die Diabetes-Expertin Helga Uphoff mit dem Vorsitzenden des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) Dieter Möhler. Das ganze Interview finden Interessierte auf DiabSite - Diabetes-Radio, dem Internetportal für Menschen mit Diabetes, Diabetes-Experten und am Diabetes Interessierte unter www.diabetes-radio.de.


Pressemitteilung des DDB vom 10.09.2009

DDB im Gespräch mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

Ministerin sichert auch nach Beschluss durch den G-BA die Versorgung mit Insulinanaloga zu

Kurz vor der Bundestagswahl trafen sich der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler mit seinem Stellvertreter Kai Woltering und Geschäftsführer Manfred Flore zu einem persönlichen Gespräch mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Berlin.

Kurz vor der Bundestagswahl wollten die DDB-Vertreter aus erster Hand hören, wie sich die Gesundheitsministerin die Versorgung chronisch kranker Menschen und hier insbesondere der Diabetiker in der Zukunft vorstellt. Ein weiterer Gesprächspunkt waren die aktuellen Berichte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Ministerin Schmidt stellt unmissverständlich klar, dass es ihr darum gehe auch in Zukunft eine für jeden Bürger bezahlbare medizinische Versorgung sicher zu stellen. Für sie gehe es darum, auch in Zukunft eine solidarische Finanzierung der Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen sicher zu stellen. Ihr gehe es nicht darum, so Ulla Schmidt, für gesicherte Einnahmen der Pharmaindustrie zu sorgen, sondern um eine sachgerechte Versorgung der Kranken.

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Pressemitteilung des DDB vom 10.09.2009

Diabetes: "Verwaltung entscheidet, was Patienten nur noch bekommen dürfen"

Werden moderne Insuline bald nicht mehr für alle Patienten erstattet?

Geht es nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), sollen rund 300.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes, die man mit so genannten lang wirksamen Insulinanaloga behandelt, eingeschränkt werden und gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen. „Dies sei schlichtweg unethisch“, meinte dieser Tage Prof. Dr. med. Andreas Fritsche, Mitglied des Pharmakotherapieausschusses der Deutschen Diabetes Gesellschaft anlässlich einer Pressekonferenz der Novo Nordisk Pharma GmbH in Berlin. „Bei Anwendung international üblicher statistischer Methoden ist eindeutig belegt, dass lang wirksame Insulinanaloga das Risiko von Unterzuckerungen vermindern. Dennoch will der G-BA diese Insuline nicht weiter erstatten lassen“, kritisiert auch Dr. med. Tim Heise, Leiter des Profil Instituts für Stoffwechselforschung in Neuss. „Hier soll am falschen Ende gespart werden. Dabei könnten die Folgen, die aus wiederholten Unterzuckerungen resultieren, die Solidargemeinschaft weitaus teurer zu stehen kommen“, sagt Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes, der deutliche Worte aus der Sicht der Patienten bzw. Betroffenen fand. Erstmalig halte sich die Politik heraus und überlässt es einer Verwaltung zu entscheiden, welche Medikamente Patienten erhalten dürfen und welche nicht.

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Forderungspapier des DDB zur Bundestagswahl 2009

Parteien haben Stellung genommen.

Die Bundestagswahl 2009 steht vor der Tür. Eine große Anzahl der Wahlberechtigten ist direkt oder indirekt von Diabetes betroffen.
Ende Juli 2009 hat deshalb der Deutsche Diabetiker Bund „Positionen – Forderungen – Thesen“ formuliert und den im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen zugestellt. Auf die Bitte um Stellungnahme haben sich – fast – alle Fraktionen geäußert.

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Forderungspapier des DDB zur Bundestagswahl 2009

Parteien werden um Stellungnahme gebeten

Am 27. September 2009 ist Bundestagswahl. Zu den Wählerinnen und Wählern gehören etwa 8 Millionen an Diabetes Erkrankte. Für den DDB ist es wichtig zu erfahren, mit welcher gesundheitspolitischen Entwicklung die Betroffenen zukünftig rechnen müssen. Aus diesem Grund hat der Deutsche Diabetiker Bund "Positionen - Forderungen - Thesen" zur Bundestagswahl 2009 fomuliert und den im Bundestag vertretenen Parteien zu Stellungnahme zugeleitet. Um eine Stellungnahme wurden die gesundheitspolitischen Sprecher/Sprecherinnen der Fraktionen Anette Widmann-Mauz (CDU), Dr. Carola Reimann (SPD), Daniel Bahr (FDP), Biggi Bender (Bündnis 90/Die Grünen) und Frank Spieth (Die Linke) gebeten. Die Antworten der Parteienvertreter werden ab Ende August hier veröffentlicht.

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Pressemitteilung des DDB vom 30.07. 2009

Prof. Dr. Sawicki als befangen entlarvt
Entwarnung: EU-Behörde sieht derzeit keine erhöhte Krebsgefahr durch Lantus

Mit Erleichterung hat der Deutsche Diabetiker Bund die aktuelle Mitteilung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) zur Kenntnis genommen, wonach eine erhöhte Krebsgefahr durch das Analoginsulin Glargin (Handelsname: Lantus) nicht bewiesen sei. Nach eingehender Prüfung ist der EMEA-Ausschuss zu dem Ergebnis gekommen, dass die Studien wegen methodischer Schwächen zu widersprüchlich seien und nicht zu eindeutigen Ergebnissen kommen. Um den Verdacht endgültig ausräumen zu können, sollen weitere Untersuchungen auf den Weg gebracht werden.

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Rechtsanwalt Dieter Möhler, kritisierte in diesem Zusammenhang, dass der Mitverfasser der Studie, Prof. Dr. Peter Sawicki, durch seine Veröffentlichung Panik unter den Betroffenen ausgelöst habe. Hunderte von besorgten Anrufern mussten durch die Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter des DDB beruhigt werden.

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Pressemitteilung des DDB vom 30.06. 2009

DDB und diabetesDE
Anmerkungen von Prof. Dr. med. Hermann von Lilienfeld-Toal,
Stellv. Bundesvorsitzender des DDB

diabetesDE tritt mit dem Anspruch an, die gesamte Diabetologie zu umfassen: Der Vorsitzende von diabetes DE Prof. Thomas Danne sagt dazu in Diabetologie, Ausgabe 4/09, Seite 105-107: „diabetesDE hat nun das Ziel, die Anliegen von Patienten mit Diabetes, Ärzten, Diabetesberatern und Wissenschaftlern zu koordinieren und mit einer Stimme zu vertreten“. In dem Editorial unter dem Titel „diabetesDE - die Vision einer gemeinsamen Diabetologie in Deutschland“ wird deutlich, dass die Gründer von diabetesDE hierunter in erster Linie wissenschafliche Studien, Maßnahmen zur Prävention und eine starke Stimme in einer wissenschaftspolitischen Diskussion über die Verteilung von begrenzten Mitteln für Studien verstehen.

Es fällt auf, dass das Editorial die in Deutschland größte Organisation in der Diabetologie, den über 35.000 Mitglieder zählenden Deutschen Diabetiker Bund, nicht einmal erwähnt. Im Gegensatz hierzu wird, der Anspruch der Organisation behauptet – siehe Zitat oben –, auch Patienten mit Diabetes, Ärzte usw. mit einer Stimme vertreten zu wollen.

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