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Das Rechtsberatungsnetz des DDB
Im Alltag wird es für Diabetiker immer schwieriger, die zunehmenden rechtlichen Komplikationen zu durchschauen und die eigenen Patientenrechte durchzusetzen. Diesem Umstand etwas entgegenzusetzen, hat sich der Deutsche Diabetiker Bund zur Aufgabe gestellt. Ein Netzwerk aus kompetenten Juristen…..

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Beauftragten für blinde und sehbehinderte Menschen mit Diabetes ernannt.
Frank Gutzeit, der auch im Landesverband Niedersachsen Ansprechpartner für Blinde und Sehbehinderte ist, soll sich verstärkt um diese Personengruppe kümmern. Gutzeit ist selbst seit 1982 Typ 1-Diabetiker und hat seit 2004 Probleme mit seiner Sehkraft. Frank Gutzeit hat bereits die ersten Flyer des DDB in hörbare Form umgewandelt.

Eine Vorstellung von Frank Gutzeit ...
Die "hörbaren" Flyer, als *.zip download (6,3MB)

 


02.10.2010 Landesdiabetikertag für Berlin und Brandenburg

Wir laden Sie herzlich zu unserem 1. Landesdiabetikertag Berlin und Brandenburg ein. 

Der Patiententag 

- in der Urania Berlin e.V., An der Urania 17, 10787 Berlin
- Samstag, 2. Oktober 2010, ab 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
- Kostenfreier Eintritt
- Ohne Voranmeldung 

Was bedeutet Diabetes für Sie? Täglich Entscheidungen treffen damit die Werte gut bleiben.
Regelmäßige Selbst-Kontrollen mit der Sorge, ob das Ergebnis gut ist.
Immer die Sorge, ob Folgeschäden wirklich vermieden werden können. 

Und dann die Besuche beim Arzt…
Wird er zufrieden sein, was werden die Untersuchungen ergeben, muss ich vielleicht sogar ins Krankenhaus? 

Wer Bescheid weiß, kommt in dieser Situation besser zurecht.
Wir helfen Ihnen mit unserem 1. Landesdiabetikertag Berlin und Brandenburg.
Wir  geben  Ihnen  die  Möglichkeit  sich  vielseitig  über  Diabetes  zu  informieren.  Neben  einer Vortragsserie,  die der  Therapie des Diabetes mellitus  und  seinen  Spätkomplikationen  gewidmet  ist, bieten wir  Ihnen auch zahlreiche Workshops zu den Themen „Ernährung gesund und  lecker“, „Sind Ihre Füße  in Gefahr sowie „Menschen  in Bewegung - praktische Anleitung  für den Alltag“ und viele mehr. 
Wir  stehen  für  Ihre  Fragen  zur  Verfügung. 
Sie  haben  Gelegenheit,  mit  Vertretern  von Selbsthilfegruppen zu sprechen und sich  Informationen zu neuen Produkten direkt vom Anbieter zu holen.

Gesamtes Programm zum Landesdiabetikertag hier lesen ...


Pressemitteilung des DDB vom 25.05.2010

Patientenbeauftragter will Patientenrechte stärken

KASSEL, 25. Mai 2010 – „Wir hoffen, mit dem Patientenbeauftragten einen Mitstreiter für mehr Rechte und Mitbestimmung der Patienten gefunden zu haben“. So fasste der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, das Gespräch mit MdB Wolfgang Zöller, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, zusammen. Zöller sprach sich in einem Gespräch mit Vertretern des Deutschen Diabetiker Bundes nachdrücklich für eine Stärkung der Patientenrechte in Form eines Patientenrechtegesetzes und die Verbesserung der Mitbestimmungsrechte der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aus.

Dieter Möhler, der auch themenbezogener Vertreter im G-BA ist, appellierte an den Patientenbeauftragten mitzuhelfen, dass Nutzenbewertungen nicht nur unter Kostengesichtspunkten durchgeführt werden. Er wies darauf hin, dass bei den  aktuell vorliegenden Bewertungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), die Grundlage für die Beratungen und Beschlussfassungen im G-BA sind, offensichtlich die individuellen Patientenbedürfnisse völlig unberücksichtigt bleiben.

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brief.diabetes-zentrale.de: Offener Brief zum Erhalt kurzwirksamer Insulinanaloga

Am 21. Februar 2008 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach einem vom G-BA beauftragten Gutachten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beschlossen, dass kurzwirksame Insulinanaloga nicht mehr verordnungsfähig sein sollen. Dem widersprachen zahlreiche Betroffene und Betroffenenvertetungen, u.a. in Form einer Online Petition zum Deutschen Bundestag, die die Unterstützung von 4.755 Mitzeichnern fand. Aufgrund dieses Drucks hat das Bundesministerium für Gesundheit seinerzeit das Verfahren zum Ausschluss von Insulinanaloga gestoppt.

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Pressemitteilung des DDB vom 24.03.2010

DDB-Vorsitzender Dieter Möhler fordert:
Patientenrechte im G-BA müssen gestärkt werden

KASSEL, 24. März 2010   Die Patientenvertreter müssen bei den Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses G-BA stärker beteiligt werden", fordert der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes DDB, Dieter Möhler. Vor allem wenn es darum geht, dass sogenannte Verordnungseinschränkungen die Verschreibung von Antidiabetika für ganze Diabetikergruppen quasi verbieten. "Wir als Patienten sind von solchen Entscheidungen wesentlich betroffen, dürfen aber nicht abstimmen. Das ist schon ein Skandal an sich." Auf die "juristischen Barrikaden" stieg der Rechtsanwalt jedoch, als ihm das Antragsrecht kürzlich verweigert wurde.

In der G-BA-Unterausschuss-Sitzung ging es darum, eine Verordnungseinschränkung zu langwirkenden Insulinanaloga für Typ-2-Diabetiker vorzubereiten. Ursprünglich lautete der Beschluss-Text, dass Typ-2-Diabetiker nur dann langwirkende Insulin-Analoga erhalten dürfen, wenn sie häufig Hypoglykämien erleiden und diese so schwer sind, dass Fremdhilfe wie zum Beispiel ein Notarzteinsatz zur Behandlung nötig ist. "Das ist ein Hammer", erklärt Möhler, "denn damit muss ein Diabetiker erst diese unter Umständen sogar lebensbedrohliche Situation erleiden, bevor der Arzt ihm ein langwirkendes Insulin-Analogon auf Kosten der gesetzlichen Kasse verordnen darf. Diese Insulinanaloga vermindern nachweislich das Risiko für schwere Unterzuckerungen. Daher hatte Möhler einen Antrag gestellt, diese Verordnungseinschränkung, die faktisch einem Verordnungsausschluss gleich kommt, zu streichen.

Sein Antrag wurde jedoch gar nicht zur Diskussion und Abstimmung zugelassen. Die Begründung lautete, Möhler selbst dürfe keine Anträge stellen. Dies müsse die Patientenorganisation* tun, die ihn als themenbezogenen Vertreter in die G-BA-Sitzungen schickt. "Dies ist ein fadenscheiniger Grund", protestiert der Rechtsanwalt und hat prompt gegen die Verletzung seines Antragsrechts beim Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg rechtliche Schritte eingeleitet. Hier ist noch kein abschließendes Urteil gesprochen. Das LSG hat Möhler jedoch darin bestärkt, weiterhin Anträge beim G-BA zu stellen.

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Pressemitteilung des DDB vom 22.12.2009

19.01.2010. Nach dem Vorbild des britischen Zweikammermodells:
diabetesDE und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) beschließen Gesamtorganisation

Berlin, Kassel, 19. Januar 2010   Bislang gab es im Bereich Diabetes in Deutschland keine Gesamtorganisation wie z.B. „Diabetes UK“ in Großbritannien: alle Patienten und Berufsgruppen unter einem Dach vereint. Aus diesem Grunde trafen sich in Meiningen die Vorstände und Geschäftsführer von diabetesDE und dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), um eine engere Zusammenarbeit anzustreben. Das Ziel: gemeinsam für eine möglichst gute Versorgung, Prävention und Forschung für Menschen mit Diabetes zu kämpfen.

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Artikel von Herrn Dr. Heinz Schneider
( Der Autor ist Ehrenmitglied im DDB Landesverband Brandenburg )

Ein deutscher Diabetologe mit Weltgeltung:
Professor Dr. Gerhard Mohnike (1918 – 1966) aus Karlsburg in Vorpommern

Gerhard Mohnike wurde am 6. Januar 1918 als Sohn des Mittelschullehrers Ludwig Mohnike und seiner Ehefrau Emmi, geb. Maurer, in Wiesbaden geboren. Nach dem im dortigen Staatlichen Humanistischen Gymnasium 1937 bestandenen Abitur und der Ableistung des Arbeitsdienstes studierte er ab dem Sommersemester 1938 an der Philipps-Universität zu Marburg und Jena Humanmedizin und setzte kurz nach dem bestandenen Physikum (Ärztliche Vorprüfung) das Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald fort. Im Juni 1942 legte er dort das medizinische Staatsexamen ab und promovierte noch im gleichen Monat mit dem Thema „Tierexperimenteller Nachweis eines antiexophthalmischen Schutzstoffes“ an der Augenklinik zum Doktor der Medizin, wobei bereits sein Interesse an der Endokrinologie erkennbar wurde. Kurz nach dem Ende des Studiums wurde er von seinem Lehrer Professor Gerhardt Katsch aus Greifswald in das erste deutsche Diabetikerheim Garz auf Rügen versetzt, wo er – selbst an Diabetes erkrankt - im April 1945 zum Heimarzt avancierte.

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Pressemitteilung des DDB vom 22.12.2009

22.12.2009. Interessante Rechtssprechung für Diabetiker:
Unfall infolge Unterzuckerung kann Entzug der Fahrerlaubnis rechtfertigen

Das Verwaltungsgericht Mainz (Az.: 3 L 1058/09.MZ) hat entscheiden, dass Unterzuckerungszustände infolge Diabetes den Entzug der Fahrerlaubnis rechtfertigen können. Dies hat das Gericht im Falle eines Diabetikers entscheiden, der aufgrund abfallenden Zuckerspiegels auf der Autobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Fahrzeugführer hatte bereits mehrfach Unterzuckerungen erlitten.

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18.12.2009, Zum Jahreswechsel

Beitrag für das Diabetes Journal 01/2010 von Dieter Möhler (Bundesvorsitzender des DDB)

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Pressemitteilung des DDB vom 13.12.2009

Kassel (DDB), 13.12.2009 : Therapiehinweis schadet der Gesundheit von Diabetikern
Behandlung zu hoher Blutfettwerte: DDB lehnt G-BA-Therapiehinweis ab

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet am 17.12.2009 über den „Therapiehinweis“ Ezetimib. Dieser lässt die Verordnung des Cholesterinsenkers Ezetimib nur noch in seltenen Fällen zu – gerade Typ-2-Diabetiker mit zu hohen Cholesterinwerten bleiben auf der Strecke. Ihr ohnehin erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko steigt mit zu hohen  Cholesterinwerten. „Dies wird billigend in Kauf genommen“, sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Rechtsanwalt Dieter Möhler. Er beantragt, den Therapiehinweis nicht in die Arzneimittelrichtlinie aufzunehmen.

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Pressemitteilung des DDB vom 11.12.2009

11.12.2009 : DDB gegen diabetesDE?

Ein Artikel des DDB-Bundesvorsitzenden Dieter Möhler in der Zeitschrift "Diabetes-Forum", Ausgabe 12/2009.

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Pressemitteilung des DDB vom 19.11.2009

19.11.2009: DDB weist Abschlussbericht zu kurz wirksamen Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1 zurück

IQWiG nimmt Gefährdung von Kinder und Jugendlichen in Kauf

Mit scharfer Kritik hat der Deutsche Diabetiker Bund jetzt auf den vorgelegten Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu den kurz wirksamen Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1 reagiert. Der DDB bemängelte wiederholt, dass auch im Abschlussbericht die vorgetragenen Argumente der Patientenorganisation nicht berücksichtigt wurden. Die den Patienten eingeräumte Möglichkeit, zu den Vorberichten Stellung zu nehmen, gerät zur Farce, weil das Institut nach wie vor keinerlei Bereitschaft zeigt, die vorgetragenen Einwände des DDB zu beachten.

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23.10.2009. Veranstaltungshinweis zum Weltdiabetestag 2009

Gemeinsam gegen Diabetes – rechtzeitig vorbeugen und umfassend behandeln durch Aufklärung und Information

Anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November 2009 lädt der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) Betroffene und Interessierte zu seiner großen nationalen Veranstaltung am Brandenburger Tor ein. Mit umfangreichen Materialien und attraktiven Mitmachangeboten möchten die Initiatoren dort Patienten, Angehörige und Interessierte über Diabetes aufklären und informieren, denn die Volkskrankheit Nummer eins breitet sich rasant aus.

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Pressemitteilung der DiabSite vom 22.10.2009

Diabetes: Schulung und Prävention sind entscheidend

DiabSite veröffentlicht offizielle Broschüre zum Weltdiabetestag 2009 auf Deutsch

Der 14. November ist Weltdiabetestag. 1991 wurde der Aktionstag von der International Diabetes-Föderation IDF und der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen, heute ist der Weltdiabetestag die größte Aufklärungskampagne der Diabeteswelt und seit 2007 auch ein "Tag der Vereinten Nationen". Das unabhängigen Diabetes-Portal www.diabsite.de stellt die offizielle, 13-seitige Broschüre zum Weltdiabetestag 2009 ab sofort in deutschsprachiger Fassung zur Lektüre bereit.

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Pressemitteilung des DDB vom 22.10.2009

22.10.2009. In der Mitgliederzeitschrift einiger DDB-Landesverbände "Subkutan", Ausgabe 5/2009 ist auf Seite 60 ff. ein Artikel des Bundevorsitzenden Dieter Möhler unter dem Titel "Kosten-Nutzen-Analysen: Wie teuer ist Diabetes" erschienen. Wer Interesse an dem Artikel oder weiteren Informationen zur Zeitschrift Subkutan hat findet ausreichend Informationen unter www.subkutan-online.de.


Pressemitteilung des DDB vom 13.10.2009

13.10.2009. „Zucker im Blut – Recht im Leben“
Rechtsberatungsnetz ist gestartet

Im Alltag wird es für Diabetiker immer schwieriger, die zunehmenden juristischen Komplikationen zu durchschauen und die eigenen Patientenrechte durchzusetzen. Diesem Umstand etwas entgegenzusetzen hat sich der Deutsche Diabetiker Bund zur Aufgabe gestellt. Ein Netzwerk aus kompetenten Juristen soll die rechtliche Betreuung der im DDB organisierten Diabetiker übernehmen.


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08.10.2009 Mitteilung vom Landesverband Brandenburg:

Neue Selbsthilfegruppe gegründet.

In Bestensee (LDS) fanden sich 16 Diabetiker zusammen und gründeten am 8.10.2009 eine neue SHG. Von den Anwesenden, die zu ihrem Vorsitzenden einstimmig Herrn Wilhelm Wendel wählten, waren 2 bereits im Deutscher Diabetiker Bund organisiert. Weitere 9 beantragten spontan ihre Mitgliedschaft.

Als Gäste der Gründungsveranstaltung begrüßten die Anwesenden Herrn Eberhard Nowotnik in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg e.V. im Deutschen Diabetiker Bund, Herrn Scholz jun. als Vertreter der Fontane-Apotheke Bestensee sowie die Leiterin des Diabetikerzentrum Frankfurt(Oder), Frau Margit Nowotnik.

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Pressemitteilung des DDB vom 02.10.2009

02.10.2009. Eine Gesundheitsreform jagt die nächste. Und immer wieder wird die Versorgung von Menschen mit Diabetes eingeschränkt - sei es durch den Ausschluss von modernen Medikamenten aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen oder die wachsenden Schwierigkeiten bei der Genehmigung moderner Therapieformen. Darüber und über die Notwendigkeit einer starken Patientenvertretung sprach die Diabetes-Expertin Helga Uphoff mit dem Vorsitzenden des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) Dieter Möhler. Das ganze Interview finden Interessierte auf DiabSite - Diabetes-Radio, dem Internetportal für Menschen mit Diabetes, Diabetes-Experten und am Diabetes Interessierte unter www.diabetes-radio.de.


Pressemitteilung des DDB vom 10.09.2009

DDB im Gespräch mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

Ministerin sichert auch nach Beschluss durch den G-BA die Versorgung mit Insulinanaloga zu

Kurz vor der Bundestagswahl trafen sich der DDB-Bundesvorsitzende Dieter Möhler mit seinem Stellvertreter Kai Woltering und Geschäftsführer Manfred Flore zu einem persönlichen Gespräch mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Berlin.

Kurz vor der Bundestagswahl wollten die DDB-Vertreter aus erster Hand hören, wie sich die Gesundheitsministerin die Versorgung chronisch kranker Menschen und hier insbesondere der Diabetiker in der Zukunft vorstellt. Ein weiterer Gesprächspunkt waren die aktuellen Berichte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Ministerin Schmidt stellt unmissverständlich klar, dass es ihr darum gehe auch in Zukunft eine für jeden Bürger bezahlbare medizinische Versorgung sicher zu stellen. Für sie gehe es darum, auch in Zukunft eine solidarische Finanzierung der Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen sicher zu stellen. Ihr gehe es nicht darum, so Ulla Schmidt, für gesicherte Einnahmen der Pharmaindustrie zu sorgen, sondern um eine sachgerechte Versorgung der Kranken.

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Pressemitteilung des DDB vom 10.09.2009

Diabetes: "Verwaltung entscheidet, was Patienten nur noch bekommen dürfen"

Werden moderne Insuline bald nicht mehr für alle Patienten erstattet?

Geht es nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), sollen rund 300.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes, die man mit so genannten lang wirksamen Insulinanaloga behandelt, eingeschränkt werden und gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen. „Dies sei schlichtweg unethisch“, meinte dieser Tage Prof. Dr. med. Andreas Fritsche, Mitglied des Pharmakotherapieausschusses der Deutschen Diabetes Gesellschaft anlässlich einer Pressekonferenz der Novo Nordisk Pharma GmbH in Berlin. „Bei Anwendung international üblicher statistischer Methoden ist eindeutig belegt, dass lang wirksame Insulinanaloga das Risiko von Unterzuckerungen vermindern. Dennoch will der G-BA diese Insuline nicht weiter erstatten lassen“, kritisiert auch Dr. med. Tim Heise, Leiter des Profil Instituts für Stoffwechselforschung in Neuss. „Hier soll am falschen Ende gespart werden. Dabei könnten die Folgen, die aus wiederholten Unterzuckerungen resultieren, die Solidargemeinschaft weitaus teurer zu stehen kommen“, sagt Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes, der deutliche Worte aus der Sicht der Patienten bzw. Betroffenen fand. Erstmalig halte sich die Politik heraus und überlässt es einer Verwaltung zu entscheiden, welche Medikamente Patienten erhalten dürfen und welche nicht.

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Forderungspapier des DDB zur Bundestagswahl 2009

Parteien haben Stellung genommen.

Die Bundestagswahl 2009 steht vor der Tür. Eine große Anzahl der Wahlberechtigten ist direkt oder indirekt von Diabetes betroffen.
Ende Juli 2009 hat deshalb der Deutsche Diabetiker Bund „Positionen – Forderungen – Thesen“ formuliert und den im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen zugestellt. Auf die Bitte um Stellungnahme haben sich – fast – alle Fraktionen geäußert.

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Pressemitteilung des DDB vom 6.08.2009

Stellungnahme des Deutschen Diabetiker Bundes e. V. Stellungnahme des Deutschen Diabetiker Bundes e. V. zum Vorbericht „zu der Nutzenbewertung langwirksame Insulinanaloga bei Diabetes mellitus Typ 1“ Auftrag des IQWiG Nr. A05-01

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Forderungspapier des DDB zur Bundestagswahl 2009

Parteien werden um Stellungnahme gebeten

Am 27. September 2009 ist Bundestagswahl. Zu den Wählerinnen und Wählern gehören etwa 8 Millionen an Diabetes Erkrankte. Für den DDB ist es wichtig zu erfahren, mit welcher gesundheitspolitischen Entwicklung die Betroffenen zukünftig rechnen müssen. Aus diesem Grund hat der Deutsche Diabetiker Bund "Positionen - Forderungen - Thesen" zur Bundestagswahl 2009 fomuliert und den im Bundestag vertretenen Parteien zu Stellungnahme zugeleitet. Um eine Stellungnahme wurden die gesundheitspolitischen Sprecher/Sprecherinnen der Fraktionen Anette Widmann-Mauz (CDU), Dr. Carola Reimann (SPD), Daniel Bahr (FDP), Biggi Bender (Bündnis 90/Die Grünen) und Frank Spieth (Die Linke) gebeten. Die Antworten der Parteienvertreter werden ab Ende August hier veröffentlicht.

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Pressemitteilung des DDB vom 30.07. 2009

Prof. Dr. Sawicki als befangen entlarvt
Entwarnung: EU-Behörde sieht derzeit keine erhöhte Krebsgefahr durch Lantus

Mit Erleichterung hat der Deutsche Diabetiker Bund die aktuelle Mitteilung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) zur Kenntnis genommen, wonach eine erhöhte Krebsgefahr durch das Analoginsulin Glargin (Handelsname: Lantus) nicht bewiesen sei. Nach eingehender Prüfung ist der EMEA-Ausschuss zu dem Ergebnis gekommen, dass die Studien wegen methodischer Schwächen zu widersprüchlich seien und nicht zu eindeutigen Ergebnissen kommen. Um den Verdacht endgültig ausräumen zu können, sollen weitere Untersuchungen auf den Weg gebracht werden.

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Rechtsanwalt Dieter Möhler, kritisierte in diesem Zusammenhang, dass der Mitverfasser der Studie, Prof. Dr. Peter Sawicki, durch seine Veröffentlichung Panik unter den Betroffenen ausgelöst habe. Hunderte von besorgten Anrufern mussten durch die Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter des DDB beruhigt werden.

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Pressemitteilung des DDB vom 30.06. 2009

DDB und diabetesDE
Anmerkungen von Prof. Dr. med. Hermann von Lilienfeld-Toal,
Stellv. Bundesvorsitzender des DDB

diabetesDE tritt mit dem Anspruch an, die gesamte Diabetologie zu umfassen: Der Vorsitzende von diabetes DE Prof. Thomas Danne sagt dazu in Diabetologie, Ausgabe 4/09, Seite 105-107: „diabetesDE hat nun das Ziel, die Anliegen von Patienten mit Diabetes, Ärzten, Diabetesberatern und Wissenschaftlern zu koordinieren und mit einer Stimme zu vertreten“. In dem Editorial unter dem Titel „diabetesDE - die Vision einer gemeinsamen Diabetologie in Deutschland“ wird deutlich, dass die Gründer von diabetesDE hierunter in erster Linie wissenschafliche Studien, Maßnahmen zur Prävention und eine starke Stimme in einer wissenschaftspolitischen Diskussion über die Verteilung von begrenzten Mitteln für Studien verstehen.

Es fällt auf, dass das Editorial die in Deutschland größte Organisation in der Diabetologie, den über 35.000 Mitglieder zählenden Deutschen Diabetiker Bund, nicht einmal erwähnt. Im Gegensatz hierzu wird, der Anspruch der Organisation behauptet – siehe Zitat oben –, auch Patienten mit Diabetes, Ärzte usw. mit einer Stimme vertreten zu wollen.

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